Unsere Wildbasierenden

Unsere Wildbasierenden

Beitragvon Admin » 6. Mär 2012, 19:33

Wildfarbig

Anerkannt sind die Farbschläge wild,- hasen,- dunkel,- eisengrau und hasenfarbig. Hasenfarbig soll hier noch ausgeklammert sein, weil dieser Farbschlag noch sehr selten ist. Als man anfing, die Entstehung der Fellfarben aller Kaninchenrassen wissenschaftlich zu erforschen, ging man von der Urrasse des Hauskaninchen, dem Wildtier aus

Sei Fell wurde als wildfarbig bezeichnet, was züchterisch betrachtet fast gleichbedeutend mit hasengrau ist. Nach Dr. Dorn hätte man den Begriff wildgrau streichen sollen, da wir bei der hasengrauen Farbe verschiedene Schattierungen haben, die sich kaum vom wildgrau unterscheiden. Das Wildkaninchen hat in der Natur auch kein einheitliches Fell, sondern verschiedene Farbtöne. Das Nebeneinander von wild - und hasengrau würde nur zu Unklarheiten führen, so Dr. Dorn[/font] Zitat


Wildgrau

Bei schwarzen, braunen und gelblichen Haarspitzen ist die Deckfarbe auf dem Rücken dunkel schattiert. Die schwarzen Haarspitzen sollen büschelartig auf der Decke verteilt sein. Durch einzeln verteilte schwarze Haarspitzen würden wir eine gleichmäßige Schattierung erhalten, die aber ein leichter Fehler wäre.

Brust und Seiten sind etwas heller. Der Keil im Genick ist klein und bräunlich, die Ohren schwarz gerändert. Die Oberseite der Blume ist schwarz mit grauen Haarspitzen gesprenkelt. Die Zwischenfarbe ist bräunlich. Bauchdeckfarbe und Innenseiten der Läufe, Kinnbackeneinfassung und Unterseite der Blume tragen die Wildfarbigkeitszonen weiß.

Wo Unterschiede im Wildfell auftreten, sind sie durch die Zwischenfarbe bedingt, die verschiedenen heller oder auch schmaler und breiter gebräunt sein kann. Die Unterfarbe am Körper sowie auch die Bauchunterfarbe ist durchgehend bläulich. Die Augen sind braun und die Krallenfarbe ist dunkelhornfarbig. Anmerkungen zur Bauchunterfarbe. Hier sollte wirklich darauf geachtet werden, dass diese nicht stellenweise weiß durchsetzt ist.


Hasengrau

Bei uns im Standard heißt es: Gesamtfarbe wie wildgrau jedoch heller. Die Zwischenfarbe ist breit und rostbraunrot, der Keil ist ausgeprägter. Alle Weißfärbungen der Wildfarbe müssen auch hier vorhanden sein, wie z.B. Unterkiefereinfassung, Bauchdeckfarbe, Blumenunterseite und Innenseiten der Läufe.

Was uns der Standard aber nicht angibt ist, dass wir bei hasengrau drei Schattierungsstufen haben, wie z.B. hellhasengrau, hasengrau und dunkelhasengrau. Diese Farben können untereinander gepaart werden, ohne das die Fellfarben leiden. Nur muss man ein gutes Auge dafür haben. Es ist nicht ratsam, die helle Schattierung unter sich zu verpaaren, weil es dadurch zur Farbverblassung kommt. Die ersten Warnsignale dazu sind an den Vorderläufen helle Binden. Auch die Zwischenfarbe ist etwas verblasst.

Die Deckfarbe ist mit weniger schwarzen Deckhaaren durchsetzt und wirkt farblos und stumpf. Nur bei richtiger Zusammenstellung der Farben und ausgeprägter Zwischenfarbe können wir den hellen Hinter - und Vorderläufen, Flanken, Brust und Binden entgegen wirken. Die Unterfarbe, Krallenfarbe und Augenfarbe ist wie bei wildgrau.


Dunkelgrau

Die Deckfarbe am Rücken, Kopf, Seiten und Brust ist Gleichmäßig dunkel. Die bräunliche Farbe ist nicht mehr da, es wirkt schwarzgrau. Der Keil ist bräunlich, die Zwischenfarbe ist und schwächer angedeutet. Je schmaler die Zwischenfarbe, um so dunkler erscheint die Deckfarbe. Alle Wildfarbigkeitsabzeichen sind nicht mehr vorhanden, wie z.B. die weiße Bauchdeckfarbe. Hier ist das gravierendste Unterschiedsmerkmal, dass wir nun dunkelhasengrau und dunkelgrau unterscheiden können. Bei dunkelgrau ist eine nicht gesprenkelte Oberseite der Blume kein Fehler.

Dunkelgrau x dunkelgrau ergibt reinerbig immer wieder dunkelgrau.

Die Augen, - Krallen, - und Unterfarbe ist auch hier wie bei den vorher angegebenen Farben.


Eisengrau

Die Deckfarbe über den ganzen Körper ist gleichmäßig dunkel, der Keil nur schwach angedeutet. Die Bauchdeckfarbe ist etwas heller. Die Blumenoberseite ist dunkel und nicht gesprenkelt. Die Zwischenfarbe ist nur bräunlich angedeutet und man muss schon sehr hinsehen, um sie festzustellen. Seit 1890 ist eisengrau bekannt 8Belgische Riesen). Der Kopf und die Außenflächen der Läufe müssen deutlich gesprenkelt sein, sollen also nicht schwarz erscheinen. Die Unterfarbe ist gegenüber den anderen Farben blau. Die Krallen und Augenfarbe wie bei den anderen Farben. Eisengrau x eisengrau verpaart ergibt eine teilweise schwarze Nachzucht, deren Felle aber oft mit grauen Haaren durchsetzt sind. Sie sind spalterbig.

Eisengrau und dunkelgrau sollte man nicht mit hasen - und wildgrauen Tieren verpaaren. Die Deckfarbe verliert dann an Gleichmäßigkeit und Reinheit. Siehe auch Wildfarbigkeitsabzeichen


Quelle: widder Ag


Chinchilla

Die Gesamtfarbe der Decke erscheint als ein bläulich abgetöntes lichtes Aschgrau mit einer kräftigen, fleckigen schwarzen Schattierung, die am stärksten auf dem Rücken ausgeprägt ist. Die Deckfarbe, unter der sich ein etwa 2-3 mm breiter schwärzlicher Streifen befindet, wird durch schwarzweiße Haare gebildet. Zwischen diesen stehen reinschwarze Haare hervor, sie ergeben die Schattierung. Die flockige Schattierung wird hervorgerufen durch büschelweise zusammenstehende schwarze Haare, die über den Körper unregelmäßig verteilt sein sollen. Die Farbe von Brust und Läufen soll der Gesamtfarbe entsprechen; die Deckfarbe reicht an den Seiten des Körpers möglichst weit nach unten.
Die Ohrenränder sind schwarz gesäumt. Der Keil im Genick ist klein und von grauweißer Farbe. Die Blume ist an ihrer Oberseite schwarz und mit grauweißen Haaren gesprenkelt, die Unterseite ist weiß. Weiß ist auch die Bauchdeckfarbe. Die Augen sind dunkelbraun, die Krallen schwarzbraun

Die Zwischenfarbe sollte nicht breiter als 5 mm sein, sie soll sich von der Deck- und Unterfarbe scharf abgrenzen und ist weiß. Das gesamte Farbenspiel des Felltrichters ist um so leuchtender, je schärfer die einzelnen Farbzonen voneinander abgegrenzt sind.

Die Unterfarbe setzt am Haarboden an, erfasst etwas 2/3 der Haarlänge und ist, auch am Bauch, dunkelblau. Bei älteren Häsinnen muss die Bauchunterfarbe wenigstens in der Schoßpartie vorhanden sein



schwarzgrannen

Die Deckfarbe ist ein zart abgetöntes Weiß, das mit einem feinen, leicht rußartigen Anflug von heller bis mittlerer Intensität überzogen scheint, dieser wird hervorgerufen durch dunkel gespitzte Grannenhaare, die das Deckhaar überragen und gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt sind. An den kürzer behaarten Körperstellen - Kopf, Ohren und Läufe - und auf der Oberseite der Blume erscheint der Anflug etwas intensiver. Die Intensität der Farbbegrannung an der Brust bleibt unberücksichtigt. Die Ohrenränder dürfen farblich leicht gesäumt sein.

Rein weiß erscheinen demgegenüber die Wildfarbigkeitszonen Bauch, Unterseite der Blume, Innenseite der Läufe, Kinnbackeneinfassung, Augenringe und Nackenkeil.Die Augen sind braun, die Krallen hornfarbig.
Leichte Fehler: Leicht fleckige oder etwas unreine Deckfarbe. Flockige Schattierung, ingleichmäßige oder etwas dunkle Farbbegrannung. Etwas dunkel durchsetzte Wildfarbigkeitzonnen. Unterschiedlich intensiv pigmentierte Krallen.
Schwere Fehler: Stark unreine Deckfarbe. Gänzlich fehlende oder bläuliche Farbbegrannung. Stark ausgeprägter dunkler Anflug am Rumpf. Stark dunkel durchsetzte Wildfarbigkeitszonen. Andere als die geforderte Augenfarbe, pigmentlose Krallen

Die Unterfarbe ist am ganzen Körper rein weiß, die Unterfarbe an der Blimenoberseite bleibt unberücksichtigt.
Leichte Fehler: Leicht bläulicher oder rußiger Anflug in der Unterfarbe. Leicht dunkle Durchsetztung der Unterfarbe ( Ausnahme Blumenoberseite)
Schwere Fehler: Graue bis blaugraue Unterfarbe. Erkennbare Zwischenfarbe. Stark dunkel durchsetzte Unterfarbe ( Ausnahme Blumenoberseite )


Perlfeh

[color=#FF4000]Die Deckfarbe ist blaugrau (blauwildfarbig) in den Abtönungen hell, mittel und dunkel, wobei der Mittelton den Vorzug erhält. Die Augen sind blaugrau, die Krallen hornfarbig. Die Perlung ergibt sich aus hellgrau und dunkel gespitzten Grannenhaaren.

Zwischen- u. Unterfarbe: Die Zwischenfarbe ist schmal und bräunlich, sie tritt jedoch nicht scharf abgegrenzt in Erscheinung. Die Unterfarbe ist blaugrau. Bei beiden Farbenschlägen wird eine intensive Bauchunterfarbe verlangt
[/color]

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