Haltungsformen

Haltungsformen

Beitragvon Admin » 6. Mär 2012, 19:53

Wo fühlen sich unser Kaninchen am wohlsten und welch Haltungsformen sind für Sie am geigneetsten?

Die Art wofür der Mensch die Kaninchn nutzt spielt dabei eine große Rolle. SO varieren auch die Haltungsformen von Mensch zu Mensch und von Ort zu Ort.

Grundsätzlich sollte die Unterbringung den Schutz vor Witterungseinflüssen, natürlichen Feinden und Ungeziefer gewährleisten


Eine Methode wie Kaninchen von uns Menschen gehaltn werden ist

Die Buchtenhaltung

Bei Rassekaninchenzüchtern ist die Haltung der Tiere in klassischen Buchten mit Eintreu am Verbreitesten. Die Buchten können sowohl als Innen-, als auch als Außenstallanlage aufgebaut werden. Insbesondere bei der Anlage des Außenstalls sind die Wahl des Standorts und seine Ausrichtung für eine optimale Kleinklimagestaltung entscheidend, die durch geeignete Sträucher unterstützt werden kann. So sollte beispielsweise die geschlossene Rückfront zur Hauptwetterseite ausgerichtet werden. Die Vorderfront sollte in Ost bzw. Südostrichtung liegen, damit insbesondere im Sommer die Tiere nicht der starken Mittagssonnenstrahlung ausgesetzt werden

Ob man diese Haltungsform nun befürwortet oder nicht, so ist sie immer noch die am meisten verbreitete Form der Haltung.

Eine mir persönlich gut gefallende Methode ist die

Gehegehaltung


In der praktischen Kaninchenzucht sind zahlreiche Variationen der Gehegehaltung verbreitet. Unter Gehege kann man alle Haltungssysteme zusammenfassen, in denen die Kaninchen nicht in Käfigen oder Buchten untergebracht sind, abhängig von der Größe spricht man auch von Abteilen oder Boxen. In der Regel erfolgt die Gehegehaltung als Bodenhaltung. Die Freilandhaltung von Kaninchengruppen in großzügigen Gehegen ist die älteste und artgerechteste Haltungsform, die aufgrund ungenügender Reproduktionsleistungen für die gewerbliche Mastkaninchenhaltung ungeeignet ist. Dem Züchter hingegen ermöglicht es die Beobachtung aller Bewegungs- und Verhaltensabläufe bei seinen Tieren. Gerade Häsinnen in der Zuchtruhe nehmen ein großzügiges Platzangebot gerne wahr, durch die Bewegung wird eine günstige Zuchtkondition gefördert. Bei Jungkaninchen entwickeln sich durch die Bewegung schöne, wohlproportionierte Muskeln. Jedoch sollten geschlechtsreife Rammler aus der Gruppe genommen werden, um das Risiko von Verletzungen bei Kämpfen zu minimieren. Aus diesem Grunde ist auch für Schautiere die Einzelhaltung besser geeignet. Da bei dieser Haltungsform Innenparasiten begünstigt werden, ist die regelmäßige Verwendung von Futter mit Coccidiostatikum empfehlenswert. Geeignete Unterschlüpfe wie Schutzhütten und –wenn im Gehege auch Jungtiere erzeugt werden sollen– Niströhren oder –boxen schützen die Tiere vor Regen, Wind und starker Sonnenstrahlung

Am naturgetreusten aber auch am gefährlichsten für unsere Kaninchen ist die

Freilandhaltung

In der Freilandhaltung sind sie zwingend notwendige Stalleinrichtungen, aber auch in Gehegen in Stallgebäuden bereichern sie tierartgemäß die Umwelt des Kaninchens und werden gerne angenommen. Zum Schutz vor Greifvögeln und anderen Raubtieren ist die Abdeckung des gesamten Geheges empfehlenswert. Neben den stationären Gehegen werden insbesondere bei der Hobbyhaltung auch mobile Gehege verwendet. Mit deren Hilfe kann dem Kaninchen je nach Untergrund eine Art Weidehaltung ermöglicht werden. Durch den Wechsel der genutzten Fläche wird der Infektionsdruck deutlich reduziert. Die Größe von Gehegen richtet sich nach der eingesetzten Tierzahl und wird nach oben nur durch technische Möglichkeiten begrenzt. So können zum Beispiel in einem Stallraum einzelne Buchten durch Trennwände aus Holz, Mauerwerk o.ä. aufgebaut werden. Insbesondere bei Häsinnen mit ihrem Nachwuchs hat sich diese Haltungsform bewährt, da die Entwicklung und Gesundheit der Jungtiere durch die Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden. Die Haltung ist auch auf Tiefstreu, beispielsweise zur Gruppenhaltung von Jungtieren zur Aufzucht und Mast möglich. Durch den Einbau eines Rostbodens im Bereich der Futterautomaten und Tränken wird ein Großteil der Exkremente außerhalb des Zugangsbereichs der Tiere separiert, wodurch das Infektionsrisiko gesenkt werden kann. Insbesondere bei hohen Tageszunahmen (= hohe Eigenproduktion an Wärme) und hohen Stalltemperaturen werden Roste mit breiten Auflageflächen aufgrund der besseren Abkühlung auch gerne als Liegefläche genutzt

Nun? Wie haltet Ihr eure Kaninchen und welche Form der Haltung denkt Ihr ist am geeignetsten und besten für unsere Lieblinge?[/
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Re: Haltungsformen

Beitragvon ...Maya* » 6. Mär 2012, 20:13

Ich halte meine Kaninchen in einer Kombination aus Buchten- bzw. Käfighaltung und Bodengehegehaltung. Die unkastrierten Rammler und die Häsinnen mit ihren Würfen sind in Käfigen bzw. Buchten untergebracht und die Jungtiergruppen und die Häsinnen in Zuchtpause in Bodengehegen mit viel Einrichtung und Beschäftigung. Auslauf bekommen immer die Rammler und im Sommer alle Tiere in Gehegen auf der Wiese.
Außerdem steht mir noch ein reines Außengehege zur Verfügung. Darin steht ein offener Stall als Unterschlupf.

Liebe Grüße
Katharina und die Sinntaler Zwerge

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Re: Haltungsformen

Beitragvon stugi82 » 7. Mär 2012, 22:36

meine beiden bewohnen ein ca 4qm innengehege wo sie sich nach lust und laune bewegen können. da wir bald umziehen wird das gehege auch nochmal vergrößert. ;)
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Re: Haltungsformen

Beitragvon Heike » 8. Mär 2012, 00:47

wir haben noch Buchtenhaltung und im Sommer freie Außenhaltung, natürlich nur die Häsinnen in der gruppe
Wollen nun anfangen noch ein gehege zu bauen damit die kaninchen auch im Winter Freilauf haben
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